drone camera lake

Wo Bilder fliegen Lernen – Drohnen als Innovation für die Kameratechnik

Der Begriff Drohnen ist heute zu Tage für keinen mehr ein Fremdwort und als neustes Spielzeug der Technikindustrie in aller Munde. Der Bann in den sie uns ziehen, lässt erahnen was für ein Ausmaß der Markt für Drohnen derzeit annimmt und in Zukunft nehmen wird. Die Bandbreite ihrer Funktionsweisen geht über Auslieferungsdienste, Hilfsmittel in der Wissenschaft bis hin zur Optimierung von Kameraführung und atemberaubenden Fotos und Videoaufnahmen aus neuen Blickwinkeln. Der Wunsch über den Dingen zu schweben hat die Entwicklung und Qualität dieser technischen Spielerei in Windeseile enorm gesteigert.

Für alle Liebhaber von außergewöhnlichen Fotos – könnte sie somit ein guter neuer Wegbegleiter sein.

Der Wunsch die Vogelperspektive einzunehmen und mehr als nur bodenständiger Beobachter zu sein, verbunden mit der Möglichkeit Aufnahmen zu zeigen, die bisher nur mit viel Aufwand möglich waren, könnte mit der Drohnenfotografie und Kinematografie eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Der Markt

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Modellen mit einer Menge Überraschungen, leider jedoch auch preislich. Ein Name sticht in den Medien besonders hervor: das chinesische Unternehmen DJI (Dà-Jiāng Innovations Science and Technology Co., Ltd). DJI dominiert momentan alle gängigen Testreihen und bietet Modelle für Anfänger, Abenteurer und Reisende, als auch die komplette Bandbreite für den professionellen Bereich. Die Preise befinden sich für das Einsteigermodell „DJI Mavic Pro“ bei 1.199€, die Profimodelle beginnen mit der „DJI Phantom 4 Pro“ bei 1.699€ und enden mit der High-End Ausstattung der „DJI Inspire 2 Premium Combo“ bei 7.098€. Also eher nichts für den kleinen Geldbeutel.

Jedes Modell hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Die Mavic Pro ist zum Beispiel sehr handlich und klein genug um in einen Rucksack zu passen, während die Phantom 4 mit ihrem Hinderniserkennungssystem „OSS“ und einer automatischen Rückkehrfunktion bei nicht ausreichender Akkukapazität glänzt.

Darüber hinaus unterscheidet sich die Inspire 2, von allen anderen Markteilnehmern, durch die dual Operator Funktion mit zwei Kameras. Richtig gehört – dual Operator. Das bedeutet, dass man sich mit der Frontkamera in Pilotenperspektive auf den Flug fokussieren kann, während man gleichzeitig mit der 360 Grad Kamera atemberaubende Bodenaufnahmen machen kann.

Die Konkurrenz

Neben DJI gibt es aber natürlich auch noch andere nennenswerte Hersteller:

Der Hersteller Yuneec bietet zum Beispiel ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis mit durchschnittlichen Flug- und Kameraeigenschaften. Besonders hervor sticht hier Anzahl der Rotorenblätter. Der Typhoon H hat im Vergleich zu den Drohnen von DJI nämlich sechs, anstatt vier Propeller. Diese bieten eine höhere Stabilität – und machen den Yuneec Typhoon H mit einem Preis von 1.399€ zu einem Preis/-Leistungssieger in diversen Drohnenreviews.

Auch der französische Hersteller Parrot hat einige Modelle auf dem Markt, die gute Testergebnisse bieten, jedoch steckt der Hersteller derzeit in finanziellen Schwierigkeiten und hat seine Drohnenproduktion drastisch reduziert. Was vielleicht nicht gerade dem entspricht, was man als potentieller Käufer hören möchte, wenn man bereit ist über 1.000€ für ein Produkt auszugeben.

Es ist zu erwarten, dass DJI vom Potenzial her weiterhin den Markt dominieren wird, aber wir wissen ja alle wie schnell der Wandel in der technischen Entwicklung heutzutage sein kann.

Eins ist jedoch sicher, die Drohnenindustrie wird noch eine Vielzahl aufregender und vielversprechender Überraschungen für uns bereithalten – hoffentlich zukünftig auch für den kleineren Geldbeutel.

Über die Spielregeln die zu beachten sind, wenn man eine Drohne fliegen möchte, wirst du in unserem nächsten Artikel informiert.