Reisefotografie

Reisefotografie: Verbinden Sie Ihren Job mit Ihrer Reiseleidenschaft

Sonnenuntergänge auf Hawaii, magische Strände auf den Malediven, Häuser afrikanischer Stämme, römische Ruinen – heutzutage werden wir über die sozialen Medien mit unglaublicher Reisefotografie von Orten bombardiert, von denen wir nicht einmal wussten, dass sie existieren. Und – sind wir ehrlich – wir beneiden das. Für Reisen und Fotografieren bezahlt werden – was für ein Traumjob muss die Reisefotografie sein.

Aber wie in aller Welt sind Reisefotografen zu diesem Job gekommen? Und was braucht es, um ein Reisefotograf zu werden und – noch wichtiger – wer bezahlt Sie dafür?

Wie starte ich mit der Reisefotografie?
  1. Starten Sie mit Fotografien Ihrer Heimatstadt, der Landschaft im Umkreis und präsentieren Sie Ihre Bilder auf einer eigenen Website, in den sozialen Medien oder Ihrer lokalen Zeitung.
  2. Fans und Follower! Besonders Unternehmen brauchen nicht nur dieses eine atemberaubende Foto von Ihnen. Sie arbeiten noch viel lieber mit Ihnen zusammen, wenn Sie eine starke Fangemeinde im Rücken haben. So schaffen Sie eine Win-Win-Situation für beide Seiten.
  3. Einen hohen Wiedererkennungswert haben Reisefotos, die in touristischen Gebieten geschossen werden. Doch vermeiden Sie es, das Foto zu machen, das jeder kann. Werden Sie kreativ und spielen Sie mit Kontrasten, Perspektiven und Licht.
  4. Wagen Sie sich auch abseits ausgetretener Pfade zu gehen. Dort fangen Sie einzigartige lokale Szenen ein und tauchen tief in die Kulturen ein.
  5. Lizenzieren Sie Ihre Bilder und verkaufen Sie sie online. Natürlich sind auch (lokale) Zeitungen und Zeitschriften ein dankbarer Abnehmer guter Aufnahmen.
  6. Erweitern Sie Ihr Netzwerk und erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit! Nur so können die Leute Ihre Fotos sehen, wodurch sich Ihre Bekanntheit erhöht.
  7. Reichen Sie Ihre Reisefotografien bei Wettbewerben ein, z.B. bei Nat Geo oder Guru Shots.
Welche Ausrüstung ein Reisefotograf?

Für beste Ergebnisse – je nach Motiv – brauchen Sie

  • ein 16-24 mm Objektiv für die Landschaftsfotografie
  • ein 85 mm Objektiv für die Portraitfotografie
  • ein Teleobjektiv für die Safarifotografie.

Ein Stativ und eine Fernbedienung sind hilfreich – besonders wenn Sie beispielsweise einen sagenhaften Sternenhimmel fotografieren wollen. Zusätzlich benötigen Sie Akkus, Speicherkarten sowie Festplatten (und/oder Cloud Space) und eine gute Kameratasche oder sogar einen Koffer, um alles aufzubewahren. Und vergessen Sie nicht eine Kamera Versicherung abzuschließen, falls auf Reisen etwas zu Bruch geht!

Wer bezahlt für Sie Ihre Reisefotografie?

Fluggesellschaften, Print- und Online-Magazine, Zeitungen, Tourismusverbände, weitere Tourismusanbieter wie Resorts, Hotels und Restaurants – die Liste ist endlos. Wenn Sie noch am Anfang Ihrer Karriere als Reisefotograf stehen, sind Tauschgeschäfte ein guter Start: Fragen Sie Hotels oder Reiseveranstalter nach einem kostenlosen Aufenthalt im Tausch gegen Ihre Bilder.

Reisefotografie

So gewinnen Sie Kunden als Reisefotograf!

Damit die Reisefotografie für Sie genügend Geld abwirft, müssen Sie Ihr Netzwerk – online wie offline – erweitern! Ob Reiseveranstalter, Restaurants, Hotels, Fluggesellschaften: Gehen Sie in die direkte Kommunikation und weisen Sie darauf hin, welche Bilder auf der Website des Anbieters oder in den sozialen Medien fehlen bzw. einen Mehrwert liefern können. An dieser Stelle kommen Ihre Aufnahmen ins Spiel!

Ein absoluter Bonus in der Reisefotografie ist die Zusammenarbeit mit Reise-Bloggern. Diese haben meistens bereits eine große Anzahl an Followern. Ihre Bilder können also den Travel Blog aufhübschen und Sie bekommen die maximale Aufmerksamkeit. So können Sie auch Ihr eigenes Netzwerk und Ihre Social Media-Kanäle stärken.

Ein Must-do: Bieten Sie Ihre Fotos über Stockfotografie-Websites an. Für bessere Auffindbarkeit, versehen Sie Ihre Aufnahmen mit relevanten und gut durchdachten Schlüsselwörtern.

Können Sie von der Reisefotografie leben?

Ja, absolut! Was andere können, sollte für Sie doch auch möglich sein, oder?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um als Reisefotograf gutes Geld zu verdienen:

  • Direkte Aufträge für die Tourismusbranche (Reiseveranstalter, Hotels, Restaurants, etc.)
  • Lizenzierung Ihrer Bilder und Verkauf auf Ihrer eigenen Website oder über Drittanbieter
  • Verkauf Ihrer Bilder an Zeitungen, Zeitschriften – online wie offline
  • Angebot von Reisefotografie-Workshops und Foto-Touren im In- und Ausland
  • Verkauf von “How-to-” Video-Kursen über z.B. Udemy oder Ihre eigene Website
  • Laden Sie Videos auf YouTube hoch und verdienen Sie Geld mit Anzeigen
  • Veröffentlichen von Bildbänden, Kalendern, Postkarten oder anderen Merchandising-Artikeln mit Ihren Bildern
  • Forschen Sie hier, ob Ihre Reisefotos fälschlicherweise ohne Ihr Wissen genutzt werden und machen Sie Ihr Urheberrecht geltend.
Wie viel Geld können Sie als Reisefotograf verdienen?

Wie hoch Ihr Verdienst mit der Reisefotografie ist, hängt davon ab, wie gut Sie sich vermarkten. Nur so werden Sie entsprechend entlohnt und Ihre Arbeit wird wertgeschätzt.

Hier ein paar Beispiele, wie viel Sie mit verschiedenen Möglichkeiten verdienen können:

  • Abhängig davon, wer Ihre Bilder kauft und wofür sie verwendet werden, kann ein Bild ein paar hundert Euro, aber auch bis zu mehreren tausend Euro einbringen.
  • Angebote von Touren oder Workshops können sich – je nach Reiseland und Inhalt des Foto-Kurses – auf einige tausend Euro belaufen.
  • Bei guter Vermarktung können Sie durch den Verkauf von Online-Workshops fünf- oder sogar sechsstellige Beträge als passives Einkommen generieren.
  • Wie wäre es mit Youtube? Ein YouTube-Video mit 300.000 Klicks bringt etwa 200 Euro ein.
  • Reise-Blogger, die ebenfalls als Reisefotografen zählen – verdienen bis zu 9.000 Euro pro Aufnahme, wenn sie eine große Fangemeinde haben.
Für Inspiration, folgen Sie diesen Reisefotografen und Bloggern:

Übrigens, haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihre Bilder ohne Ihre Erlaubnis von anderen verwendet werden? Falls Sie eines Ihrer Reisefotos finden, das von jemandem ohne Ihre Erlaubnis verwendet wurde, denken Sie an LAPIXA. Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht. Laden Sie Ihre Bilder hier hoch und prüfen Sie, ob jemand diese ohne Ihre Zustimmung nutzt.